Honig

Honig

Honig lässt sich auf unterschiedliche Arten einordnen. Zum Beispiel nach der örtlichen Herkunft, der botanischen Herkunft, der Gewinnung oder der Sorte.

Bei der örtlichen Herkunft wird zwischen Mischblütenhonig, Sorten- und Lagenhonig unterschieden.

Der Mischblütenhonig kommt am häufigsten vor. Die Bienen sammeln von unterschiedlichsten Pflanzen und Blüten, wodurch interessante Kombinationen entstehen. Mischblütenhonige unterscheiden sich daher untereinander in Geschmack und Farbe.

Von einem Sortenhonig spricht man, wenn eine bestimmte Pflanze von den Bienen besonders angeflogen wurde. Dazu braucht der Imker die Stöcke nur in der Nähe der gewünschten Pflanze aufstellen. Die Bienen suchen dann instinktiv die selbe Pflanzenart immer wieder auf, was auch als blütenstet bezeichnet wird.

Wenn das beflogene Gebiet sehr gut abgrenzbar, darf der Honig unter Umständen als Lagenhonig bezeichnet werden. Gerade die örtliche Eingrenzung stellt bei der Imkerei logischerweise ein Problem dar. Ein Gebirgshonig könnte eventuell jedoch die erforderlichen Vorraussetzungen erfüllen.

Wird der Honig nach der Biologischen Herkunft unterschieden gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen Honig, der aus Nektar gewonnen wird, oder Honig aus Honigtau. Nektarhonig entsteht, wenn die Bienen Blüten anfliegen. Diese erzeugen Nektar, den die Bienen sozusagen ernten. Honigtau dagegen erfordert die Mithilfe von anderen Insekten. Diese stechen die Pflanzen an, fressen sie sozusagen, und scheiden unbrauchbare Stoffe wieder aus. Diese Ausscheidungen bilden den Honigtau, den die Bienen dann einsammeln und weiterverarbeiten. Honigtau wird hauptsächlich in Wald und Nadelhonigen verwendet oder bei bestimmten Blatthonigen.

Zur Unterscheidung des Honigs nach der Gewinnung ist zu sagen, dass der allermeiste Honig als Schleuderhonig gewonnen wird. Dazu hängt der Imker den Holzrahmen mit den vollen Waben in eine Zentrifuge. Durch das Drehen wird der Honig hinausgeschleudert, ohne das dabei die Waben zerstört werden. Dies stellt nicht nur eine sehr schonende Gewinnungsart dar, sondern sorgt auch dafür, dass die Wabe weiter verwendet werden kann. Bei Wabenhonig dagegen wird die Wabe in Stücke geschnitten, sodass beim Verzehr der Wachs als Kugel wieder ausgespieen werden muss. Seltener als der Schleuderhonig ist der Presshonig zu finden. Bei dieser Methode der Honiggewinnung wird der Honig durch Pressen gewonnen. Zur erfolgreichen Anwendung gehört allerdings auch das Erwärmen des Honigs, wodurch wertvolle Stoffe verloren gehen können.

Bei Sortenhonigen gibt es eine riesengroße Auswahl. Hier nun eine Auswahl der gängigsten, alphabetisch sortiert:

Akazienhonig

Bergblütenhonig

Buchweizen Honig

Edelkastanienhonig

Eichenwaldhonig

Erdbeerbaum Honig

Eukalyptus Honig

Gebirgsblüten Honig

Heide Honig

Klee Honig

Land Honig

Lavendelblüten Honig

Lindenblüten Honig

Linden Honig

Manuka Honig

Obstblüten Honig

Orangenblüten Honig

Pinien Honig

Raps Honig

Sommer Honig

Sommerblüten Honig

Sonnenblumen Honig

Tamarisken Honig

Tannen Honig

Thymian Honig

Wald Honig

Wildblüten Honig