Honigherstellung

Honigherstellung

Bienen stellen Honig natürlich für sich selber her. Sie leben und ernähren sich von ihm in der Winterzeit. Wen man einen durchschnittlich großen Bienenstock als Maßstab anlegt, so verbraucht dieser zwischen 10 und 15 Kilogramm Honig in einem Winter. Die fleißigen Bienen allerdings sammeln gut und gerne 25 Kg Honig an, sodass ein genügend großer Überschuss für den Menschen und auch für andere Tiere, wie zum Beispiel Bären, vorhanden ist, der geerntet werden kann.


Zur Herstellung von Honig suchen die Sammelbienen eine ganze Menge Nektar zusammen. Diesen ziehen sie mit einem Saugrüssel aus den Blüten. Der Nektar wird im Magen der Biene zum Bau transportiert, wo er an andere Bienen weitergereicht wird. Durch eine Art kauen wird der Honig mit allerlei Enzymen angereichert, was ihn letztendlich auch so wertvoll in mancherlei Hinsicht macht. So aufgerüstet kommt er nun in die Waben. Das sind sechseckige kleine Vorratskammern aus Bienenwachs. Den nötigen Wachs dafür erzeugen die Bienen ebenfalls selber. Die Wabe ist eine absolut geniale Konstruktion. Man hat gemessen, dass sie das 30fache ihres Gewichts tragen kann. Bevor die Waben mit ihren 0,3 Millimeter dicken Wänden jedoch versiegelt werden, wenden die Bienen eine eigene Technik der Konservierung an. Sie Fächern solange Wind mit ihren Flügeln, bis das enthaltene Wasser anfängt zu verdunsten. Nachdem der Wasseranteil auf unter 18% Prozent gesenkt worden ist, wird die Wabe verschlossen. Honig ist dadurch auf natürliche Weise extrem lange haltbar. So hat man in Pharaonengräbern Grabbeilagen mit Honig gefunden, und dieser war nach 3000!!! Jahren noch genießbar.